Markus Lüpertz - Pegasus

€32.000,00

   

Titel: Pegasus 
Jahr: 2026 
Technik: Bronze, handübermalt 
Format: 68 x 40 x 25 cm 
Auflage: 20 + 2 E.A. Exemplare. (12 Exemplare arabisch nummeriert mit blauen Flügeln / 8 Exemplare römisch nummeriert komplett in Gold). 

Subskriptionspreis für die ersten 10 Bestellenden: 32.000 €

Regulärer Preis: 38.000 €

Das Handelsblatt blickt im Jahr 2026 auf 80 Jahre publizistische Geschichte zurück, die WirtschaftsWoche auf ein Jahrhundert wirtschaftsjournalistischer Tradition. Diese besonderen Jubiläen werden zum Anlass genommen, eine exklusive Reihe von Kunsteditionen mit herausragenden Künstlerpersönlichkeiten der Gegenwart zu realisieren. Für deren Entwicklung konnte der international tätige Kurator Dirk Geuer gewonnen werden. Seit fast vier Jahrzehnten arbeitet er mit einigen der bedeutendsten Künstler unserer Zeit zusammen und realisiert weltweit vielbeachtete Ausstellungsprojekte – von Präsentationen im Rahmen der Biennale von Venedig über Projekte für den Vatikan bis hin zu aktuellen Großprojekten wie der IGA 2027, der BUGA 2029 und der EXPO 2035.

Nach Editionen von Jiří Dokoupil und Heinz Mack setzt Markus Lüpertz die Reihe anlässlich seines 85. Geburtstags mit einer außergewöhnlichen Skulptur fort: dem „Pegasus“, realisiert mit Unterstützung von Kubus & Kugel Editionen.

Der Bronzeguss misst 68 × 40 × 25 cm und erscheint in einer limitierten Auflage von 20 Exemplaren + 2 E.A. Jedes Exemplar wurde vom Künstler persönlich von Hand bemalt und besitzt dadurch eine individuelle polychrome Patina mit Unikatcharakter. Alle Exemplare sind signiert und tragen die Prägung des Künstlers.

Markus Lüpertz gilt neben Georg Baselitz, Jörg Immendorff und A. R. Penck als eine der zentralen Figuren des deutschen Neoexpressionismus. Seine Werke befinden sich unter anderem im Museum of Modern Art in New York, in der Tate Modern in London und im Centre Pompidou in Paris. 2015 widmete ihm das Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris eine umfassende Retrospektive. Im Capital Kunstkompass belegt er Platz 54 der weltweit bedeutendsten Künstler, sein Auktionsrekord liegt bei rund 650.000 US-Dollar.

Mythologische Stoffe sind ein zentrales Motiv in Lüpertz’ Werk. Das geflügelte Pferd Pegasus steht seit jeher für Freiheit, geistige Unabhängigkeit und schöpferische Inspiration und damit für künstlerische Autonomie. Zugleich knüpft Lüpertz an einen großen Mythos der Kunstgeschichte an: Leonardo da Vincis „Cavallo“, das ab 1488 für Francesco Sforza entworfene und mit rund sieben Metern größte geplante Reiterstandbild der Renaissance. Leonardo suchte darin das ideale Pferd als Inbegriff von Kraft, Eleganz und Bewegung. Vollendet wurde es nie: Die Bronze wurde zu Kanonen eingeschmolzen, das Tonmodell zerstört.

Lüpertz überführt diese archetypische Figur in seine archaisch-moderne Formensprache und verbindet skulpturale Präsenz mit malerischer Oberfläche. So entsteht ein zeitloses Werk von poetischer Ausstrahlung und formaler Kraft.

 

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